
Kantorin Claudia Sobotzik vermisst Instrumente aus dem Bachsaal - wer kann weiterhelfen?
Neues Fundament für Kirchenmusik an Johannis
Erste greifbare Erfolge zur Sicherung der hauptamtlichen Kirchenmusik an Johannis
Rückblick und Vorschau
Sonntag, 20. Juni 2010 um 10:00 Uhr
Sonntagsgottesdienst
Michael Sowa
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Liebe Johannisgemeinde,
Wohin geht’s? Bereits letztes Jahr habe ich an dieser Stelle im Gemeindebrief diese Frage gestellt. Und auch dieses Jahr stelle ich diese Frage – nicht ohne Grund:
Ich selbst werde das in den letzten Wochen oft gefragt, da ich ja in wenigen Wochen die Johannisgemeinde verlassen werde.
Wohin geht’s? Das frage ich mich auch gerade jetzt, wo ich 8 Jugendliche in unserer Kirche konfirmiert habe und ihnen das Angebot machen möchte, sich hier in die Gemeinde einzubringen.
Wohin geht’s? Das Gemeindefest am ersten Maiwochenende ist der beste Beweis dafür, dass es – wenn auch verändert – doch immer weitergeht: Das Gemeindefest begeisterte Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene und Ältere in gleichem Maße. Auch die Kirchenmusik, die in den letzten Monaten so um ihre Existenz an Johannis zittern musste, hatte mit ihrem Fundraisingprojekt einen gelungenen Auftakt.
Wohin geht es nun mit mir? Nun ja, ich werde mich zunächst um meine Familie kümmern und dann werde ich – nicht zuletzt meiner Familie zu liebe – eine Stelle in einem Mannheimer Gymnasium antreten.
Ich blicke nun auf eine Zeit zurück, die für mich sehr lehrreich war. Mir sind Menschen begegnet, die mich unterstützt haben, mit denen ich sehr gern und ich denke auch fruchtbar zusammen gearbeitet habe: Claudia Sobotzik, mit der mir die musikalische Gestaltung aller Gottesdienste immer viel Freude bereitet hat, Herr Sowa unser Kirchendiener, der mich bei wirklich allen Projekten, bei denen ich Hilfe brauchte, mit Rat und Tat unterstützt hat, und auch Herr Dr.Propfe vom Ältestenkreis wären da zu nennen - aber auch Frau Ottawa, die mir im Büro stets den Rücken freihielt ; dann sind da noch Lena und Annika zu nennen, mit denen ich immerhin in einem Jahr zwei Kinderbibellesenächte organisieren konnte und die inzwischen aus dem Kindergottesdienst nicht wegzudenken sind ...
Dann wäre da noch Frau Behrmann, ohne die ich den Gemeindebrief sicher nicht in dieser Qualität hätte herausbringen können, aber auch Frau Astrid Schäfer von St. Josef, mit der mir die Ökumene sehr viel Freude gemacht hat, und nicht zu vergessen auch die Damen vom Besuchsdienst, die mich bei meinem allerersten Projekt hier an Johannis gleich so bereitwillig unterstützt haben. All denen möchte ich von ganzem Herzen danken.
So bleibt mir zum Abschied nur Ihnen von der Johannisgemeinde das Beste zu wünschen.
Ich grüße Sie herzlich,
Ihre
Alexandra Mager